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Ich habe mir neulich 2 Alben von 2 Alten besorgt – 2 alten Hasen auf dem Markt der
Mädchenmusik! Madonnas “Confessions Tour” und Kylie Minogues “Showgirl Homecoming Live”. Eigentlich habe ich mich gefragt, darf man als Mann zugeben, dass man die beiden hört? Ich will ja nicht, dass meine Männlichkeitin Frage gestellt wird. Dann fiel mir ein, dass meine Coverseitenleiste keine Rücksicht auf solche Bedenken nimmt, und die Cover der Alben ja doch anzeigt, wenn ich sie höre. Also bin ich zu dem Schluss gekommen: Ja, man muss es zugeben – die ganze Welt soll es wissen! Denn wenn die Metrosexuellenwelle es Fußballern erlaubt, sich zu schminken, dann darf ich auch Kylie hören! Und ich lass nur Wasser und Seife an meine Haut. So.
Lange Rede, kurzer Sinn. Beides sehr gut gemachte Live-Alben. Bei Madonna hört man zwar deutlich, dass elektronisch einiges an ihrer Stimme gedreht wurde. Aber das ist mir lieber, als ein Album, auf dem sich die Stimme verzerrt und überanstrengt anhört. Dann macht nämlich das ganze Anhören auch keinen Spaß. Auf dem Konzert war ich nicht, vermutlich ist die gute Frau ohnehin die ganze Zeit auf der Bühne hin- und hergesprungen, und war deshalb berechtigterweise aus der Puste. Die Titel sind auf der einen Seite eine tolle Live-Zusammenfassung ihres letzten Albums “Confessions on a Dancefloor”, auf der anderen Seite sind aber auch viele alte Titel, teilweise als Remixe, zu hören. Gefällt mir.
Kylies Album ist wirklich gelungen. Mit 29 Titeln ist die Doppel-CD gut gefüllt und verbindet ähnlich wie Madonnas Album alte und neue Zeiten aus Kylies Karriere. Die Aufnahme wurde in Sydney, Australien gemacht. Mit dabei ist daher die Version von “Kids”, in der Bono von U2 den männlichen Part übernimmt.
Kann man sich wirklich anhören, wenn man auch mal gute Popmusik mag!
Showgirl Homecoming LIVE |
Confessions Tour LIVE |
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