Mini-Review: “An End has a Start” – Editors

Nachfolger-Alben des Debüts, sprich das 2. Album eines Künstlers oder einer Band sind oft… mies und lange nicht so stark wie das erste. Mit diesem mulmigen Gefühl ging ich am Freitag “An End has a Start” von den Editors kaufen. 15,99 EUR für die CD einer Band, von der ich bisher nur die aktuelle Single “Smokers At The Hospital Doors” und das erste geniale Album kannte, sind risikoreich angelegt. Aber das Zocken hat sich gelohnt: Das 2. Album ist noch genialer und herausragender!

Im großen und ganzen sind es 4 Punkte, die mir besonders gefallen:

1. Die Bariton-Stimme von Leadsänger Tom Smith (Lied 3 und 5 anhören!) hat sich von der ersten zur zweiten Platte weiterentwickelt und klingt reifer und sehr männlich. Lässt mich immer wieder dahinschmelzen… klasse!

2. Alle Songs der Platte wirken wie aus einem Guss. Einer passt zum anderen und es gibt keinen Song, bei dem man das Gefühl hat, dass er entweder an dieser Stelle oder komplett auf dem Album fehl am Platz ist.

3. Die Songs haben alle etwas Treibendes! Auch wenn sie nicht alle im selben Tempo gehalten sind, sondern durchaus auch ruhigere Passagen aufweisen, so laufen sie doch spürbar immer vorwärts ohne dem zurückliegenden einen Blick zu widmen. Vorwärts imme, rückwärts nimmer!

4. Tolle Gitarrenriffs, schöne Piano-Klänge, eingängige Melodien!

Soweit mein erster subjektiver Eindruck nach 2 Tagen intensiven Hörens! Ich kann das Album absolut empfehlen! Hier jetzt noch die Songempfehlungen meinerseits, um einen guten Einstieg zu bekommen:

EditorsSmokers Outside The Hospital Doors (Full)

EditorsThe Weight Of The World

EditorsWhen Anger Shows

EditorsThe Racing Rats

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One Comment

  • 1 Hannes

    Posted 27. Juni 2007 at 19:25
    Permalink

    Traurig.. jetzt muss ich mir schon selbst Kommentare schreiben..

    Nein im Ernst: Auf meinem Journal unter last.fm, das ich deckungsgleich und parallel zu diesem Blog hier immer aktualisiere hat sich ein Musikfreund namens areyoulocal ein paar Worte zu dem Blogeintrag einfallen lassen. Und die will ich euch hier nicht vorenthalten.

    Zitat “areyoulocal”:

    war das mit THE editors absicht? …. weil die kein THE im bandnamen haben…. ich wunderte mich gerade!

    das album ist grossartig. nach anfänglichem misstrauen und dem vorurteil “omg, die klingen ja jetzt wie snow patrol”, ist meine jetzige meinung, nachdem ich die platte zig mal gehört habe, weitaus besser. grandios ist “push your head towards the air”. ich finde man kann das album wirklich blind kaufen. die hardcore-fundamentalisten werden

    Meine Antwort:

    habe ne zeit lang gedacht, da kommt nen “the” vor, so wie ein “the” vor fast alle bands kommt.. mittlerweile. aber ich habe gelernt und es aus all meinen editors songs auf der festplatte gelöscht ;-)

    der vergleich mit snow patrol is mir beim hören gar nicht in den sinn gekommen. hier im radio1 isses sogar zum album der woche geworden. mich nervt es ein wenig, dass alle gegen das mainstreamisieren sind.. erstens finde ich gar nicht, dass es so sehr mainstream is, und zweitens kann das ja auch für das album sprechen.. nich wahr :)

    übrigens fand ich das kommentar von den editors zur öffnung zu breiteren masse geil, sinngemäß: “das unser letztes album so alternativ und dunkel war, lag an unserer miesen stimmung.. wir hatten alle scheiß jobs und das schlug sich in den songs nieder. der erfolg mit unserer musik holte uns da raus und wir können noch bessere musik machen”

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